Sonntag, 29. April 2012

Toowoon Bay, Central Coast, Australia

Kurzausflug am Sonntag Nachmittag, stürmischer Tag am Meer. Mit Ferngläsern suchten wir das Meer nach vorbeiziehenden Walen ab, aber wir sahen nur durch den Wind aufgepeitschtes Wasser und Schaumkronen.








Donnerstag, 26. April 2012

25. April ANZAC Day

Großer Feiertag in Australien:
Australian and New Zealand Army Corps, in Erinnerung an die Gefallenen der Kriege seit WWI. Ein Tag gegen das Vergessen.

Ich war gespannt. Wie feiern, wie gedenken die "Sieger"?

Zur Morgenandacht vor Sonnenaufgang in unserem kleinen Nachbarort Ourimbah kamen bestimmt 150 Menschen, jung und alt. Es war eine stille und besinnliche Andacht an die vielen Gefallenen und Verwundeten, Kranzniederlegungen von verschiedenen örtlichen Vereinen, ein einzelner Trompeter blies in die Nacht, Schweigeminute mit Blick nach Westen, Schweigeminute mit Blick nach Osten, und dann löste sich die Menschenmenge wieder auf. Es war sehr eindrucksvoll.

Am Nachmittag schlossen wir uns dem Straßenmarsch der Veteranen und Vereine und Schulen an, wieder in Ourimbah. Die Schulkinder wurden gebeten in Uniform zu kommen, ohne Hut. Sie trugen Kreuze mit den Namen der Gefallenen aus dem Ort. Wiederum ging es sehr feierlich und getragen zu, es wurde um die Toten getrauert und nicht ein Sieg gefeiert.






Sonntag, 8. April 2012

Fröhliche Ostern!

Ostern im Herbst.... das ist schon irgendwie komisch, aber zum Glück lacht die Sonne vom Himmel und es ist warm bei ca. 25 Grad.

Euch allen schöne Ostern und hoffentlich ein paar freie Tage!

John war besonders glücklich am letzten Schultag, weil er mit seinem einzigen Los, das er von seinem Geld gekauft hatte, einen schönen Gewinn mit nach Hause bringen konnte, einen gefüllten Osterkorb!

Samstag, 31. März 2012

Sonntag, 25. März 2012

Shelly Beach

Im Moment unser Lieblingsstrand, 18 km und 25 Autominuten von uns. Da ich mich bewegen wollte nach dem gestrigen Sitz- und Stehtag (siehe letzter Blogeintrag), bin ich kurzerhand mit John hingefahren. Wir liefen den ganzen Strand entlang und bewunderten die tollkühnen Surfer in der hohen Brandung, schauten uns Treibholz an, machten alle paar Meter Picknickpausen (John!) und ließen uns den Wind und die Ohren wehen. Heute gingen wir mal nicht ins Wasser, es war zu wild.

Frank ist nach Sydney gefahren und trifft dort alte Freunde oder Kollegen und ist morgen Abend wieder da. Nora hat sehr viel für die Schule zu tun, vor allem Aufsätze im Moment, und ist sehr ehrgeizig dabei, wenn es auch sehr dicht ist im Moment. Charlotte genießt das unstressige Schulleben in Year 7 und ihre Freizeit mit verschiedenen Aktivitäten zuhause. John macht sich auch gut in seiner Schule, kennt sich dort immer besser aus und wird selbstsicherer. Die Schulsekretärinnen rufen mich manchmal an, weil John sich irgendwo gestoßen hat und selbständig zu ihnen in die sogenannte "sick bay" (Erste-Hilfe-Zimmer) kam und ein Coolpack aufgelegt haben wollte. Dabei unterhält er sich wohl angeregt mit den Damen und genießt das kleine Extra, das er bekommt.

Hier einige Bilder vom Strand von heute:

Fand ich schön. Sind sonst eher Jungs, die surfen, aber eben auch ein paar Mädels.

DHL-Männer am Meer?! Nein, das sind life saver im australien-weiten Sponsortrikot. Sie sind übrigens nicht unbedingt immer schön! Aber machen einen prima Job. Man soll immer nur zwischen den Flaggen schwimmen, denn dort wird man im Notfall auch wieder aus den Wirbeln und Untiefen gerettet. Leider gibt es immer wieder Tote. Auch gute Schwimmer kann es mal erwischen, denn die Strömungen können tückisch sein. Vorm Meer hat man hier großen Respekt. Asiatische Touristen sind angeblich besonders gefährdete Gruppen! Übrigens habe ich schon einige Leute hier getroffen, die GAR NICHT an den Strand oder gar ans Meer gehen (der Sand, die Hitze, der Wind, etc.). Wenn man da mal nachhakt, dann kommen so komische Antworten, wie "wir mussten früher immer jeden Sonntag mit der Familie an den Strand", oder "wir mussten früher im Sommer immer 2 Wochen am Strand campen", oder "ich HASSE Sand zwischen den Zehen!" und so weiter. Kann man das als Deutscher irgendwie nachvollziehen????
Im Hintergrund übrigens ein Caravan-Park. Sehr dezent zwischen den Bäumen. Keine hässlichen Hotelbauten oder Restaurantmeilen. Dieser Strand ist einfach nur naturbelassen und schön!