Dienstag, 20. Dezember 2011

Neues Haus in Lisarow seit 6. Dez. 2011

An Nikolaus sind wir umgezogen in unser neues Haus!

Familienidylle?? mit Plastikbaum!!









Leider wachsen keine Mangos in unserem Garten, dafür aber Orangen!

Ein tiefer Einblick in unser Heiligtum





Carols by the Sea (Terrigal Beach), kühl war´s!

Hallo München!!!!!!!!


Meine erste Horror-Begegnung, angeblich harmlos, aber der Schock sitzt tief! Nie wieder Fenster auf ohne Mückengitter....
  • 3 Yirik Close
  • Lisarow NSW 2250
  • Australien
  • Tel: 0061-2-4329 6847

Ich beschreibe mal kurz:

Lisarow liegt nördlich von Sydney an der schönen Central Coast (viele bewaldete Hügel, viel Wasser, viel Küste und Strände). Bis zur nördlichen Grenze von Sydney brauchen wir ca. 40 Minuten, bis zur Harbour Bridge ca. 1,5 Stunden. Die nächst größere Stadt ist Gosford, die noch gefühlt ländlich ist, der Verkehr jedoch ein Hinweis darauf ist, dass es auch hier, ähnlich wie in Sydney, eine schnell wachsende Population gibt. Viele pendeln von hier nach Sydney, wo man gut Arbeit finden kann, es zum Wohnen aber zu teuer wird.

Mit dem Auto oder der Bahn sind wir schnell überall. Gerade jetzt, wo wir ohne Möbel in ein leicht renovierungsbedürftiges Haus gezogen sind, sind alle Geschäfte und Handwerker zu finden. Etwa 15 Minuten Fahrt entfernt ist außerdem ein Mega-Einkaufszentrum, eine Stadt in sich selbst. Es scheint eher ein Überangebot zu geben, denn die Geschäfte werben wie verrückt und sind trotz Vorweihnachtszeit erstaunlich ruhig.

Es dämmert gerade, es ist 20:30 Uhr, und draußen erhebt sich das allabendliche Konzert der Grillen und Frösche am Rand unseres Gartens, der in einer Art Dschungel endet. Wir sind sehr zufrieden mit unserer sehr schnellen Entscheidung, dieses Haus zu kaufen, wenn auch die Geräusche der großen Durchgangsstraße unten im Tal sowie auch Bahngeräusche zu uns hochdringen und es schöner wäre, die nicht zu hören. Das Haus ist unspektakulär durchschnittlich und bietet genug Zimmer für uns alle. Vergleiche mit einem deutschen Haus darf man nicht anstellen. Wir sind immer wieder erstaunt darüber, wie grob alles zurechtgezimmert ist, nicht nur in unserem Haus...

Also das Haus liegt am Hang, hat zwei Ebenen und einen sehr schönen Blick über das Tal hinweg in bewaldete Hügel. Es hat auch einen angelegten und herrlich eingewachsenen Garten auf 3 Ebenen mit vielen Pflanzen, die ich noch aus Kapstadt kenne: Agapentus, die gerade in voller Blüte sind, ebenso Hydrangers, dann einen Jacaranda-Baum, Monstera-Sträuche, Farne ... und wir haben sogar einen Pool mit Holzdeck mit 2 Palmen -yeah! Der Pool war allerdings völlig verwahrlost und eher ein Teich und diente diversen Tieren als Erfrischung, so dass wir noch immer dabei sind, ihn zu reinigen, aber er wird bald schwimmbar sein. Im Moment ist es sowieso viel zu kühl für die Jahreszeit und oft bedeckt und regnerisch!

Die vorhandenen Teppichböden in den Schlafzimmern haben wir alle mühsam entfernt, auch die darunter liegenden Schichten..., und uns einen sehr schönen Holzboden legen lassen, den wir jetzt sehr genießen! Die erste Anschaffung war allerdings ein Riesenkühlschrank sowie eine Waschmaschine, seit vorgestern haben wir Matratzen. Da wir gar keine Möbel mitgenommen haben aus BRD, müssen wir nach und nach alles kaufen, was ein ziemliches Unterfangen ist. Unsere 10 Kubikmeter Kartons sind noch immer im Sydney Hafen und wurden von Quarantäne-Inspektoren gefilzt. Trotz größter Sorgfalt beim Packen haben wir einige Dinge eingepackt, die nicht ins Land dürfen (eine Rassel, eine Trommel, ein Räuchermännchen, Schuhe mit Erde an der Sohle (??), den Weihnachtsbaumständer wegen Baumrindenresten und Ähnliches mehr), und nun müssen wir sie entweder teuer mit Gamma-Strahlen bearbeiten lassen, oder teuer entsorgen lassen (Letzteres). Wenn wir Glück haben, dann kriegen wir alles noch vor Weihnachten, aber ich glaubs irgendwie nicht, mannohmann.

Wir haben nun leider Schulferien bis Ende Januar, sehnen uns aber alle nach Ankommen und Alltag. An Weihnachten sehen wir das erste Mal die Großfamilie Salter, vielleicht 40 Leute insgesamt. Unsere Kinder haben etwa 24 Cousinen und Cousins, die sie zum Teil noch gar nicht kennen. Silvester werden wir unter der Harbour Bridge sein, da bestehe ich drauf! Da hatte ich 2003 mein schönstes Silvester überhaupt mit meiner Freundin Barbara, die auch zu Besuch aus Deutschland da war. Diesmal also mit Familie.

Australien: Ich bin immer wieder überrascht, wie schnell man hier "drin" ist. Wir haben so viele freundliche Begegnungen mit völlig Fremden, man kommt überall schnell ins Gespräch und es herrscht eine ungezwungene Herzlichkeit, ohne aufdringlich zu sein. Kompliziert ist allerdings mein Migrations-Visum: Da ich es im Ausland (sprich Deutschland) beantragt habe, kann ich es auch nur im Ausland erhalten, das ist eine eiserne Regel, so dass ich also gezwungener Maßen nach Neuseeland fliegen werde im Januar, um dort mein Visum elektronisch zu erhalten. Angenehmerweise kann ich das mit dem Besuch bei meinem Cousin Matthias verbinden, der mit Frau Elena und 5 Kindern auf der Coromandel-Halbinsel bei Auckland auf Zeit lebt (die waren kürzlich in "Goodbye Germany" zu sehen!!).

Jetzt wünschen wir Euch fröhliche Weihnachten!! und ich freue mich immer über Nachrichten und Rückmeldungen!

Samstag, 3. Dezember 2011

Advent

Zweige gesammelt auf einem Bushwalk!
Wir hatten den ersten Advent direkt vergessen, denn es ist so sommerlich hier und es gibt kaum vorweihnachtliche Anzeichen, nur manchmal blinkende bunte Lichterketten vor den Häusern oder Weihnachtskarten zum Verkauf an jeder Straßenecke, oder Spendenaufrufe. Vor allem Charlotte pochte aber darauf, dass wir im Umzugschaos doch nicht die alte Tradition des Adventskranzes vergessen sollten -Recht hat sie!-, und so gingen wir auf einen Bushwalk und sammelten verschiedene Zweige. Kerzen musste ich lange suchen und wurde in einem Bastelladen fündig. Wir vermissen den Advent in der dunklen Jahreszeit mit all ihren Reizen, also geniesst sie in vollen Zügen und trinkt auf einem frostigen Christkindlmarkt einen Becher Glühwein auf uns!

Zur Feier des Tages besuchten wir den Gottesdienst der anglikanischen Kirche, die noch eine der traditionelleren Kirchen hier ist. Wir wurden sehr offen empfangen und es ging sehr locker zu, auch mit Zurufen aus dem `Publikum` während der Predigt und modernen Liedern mit Gitarrenbegleitung. Kinderlärm war egal. Nach dem Gottesdienst gab es am Ausgang Tee und keiner hatte es eilig.

Wir hatten ein sehr frustrierendes Erlebnis am Freitag, denn die Schlüsselübergabe für unser Haus funktionierte nicht, da bei den Dokumenten vom Hauskauf eine Unterschrift fehlte (Schuld vom Rechtsanwalt des Verkäufers, ingesamt eine sehr hässliche Scheidungssaga). So standen wir also in voller Erwartung vor unserem Haus in Lisarow, vollbepackt, und mussten umkehren, zurück in unsere sauber geputzte Ferienwohnung nach Nelson Bay. Unsere Enttäuschung könnt Ihr Euch vorstellen!

Trotzdem waren wir irgendwie stoisch drauf, denn es nützt nichts sich aufzuregen, man kann nur einen Schritt vor den anderen setzen und das Beste draus machen. So haben wir also gestern die Wanderung gemacht, den Adventskranz gebastelt und sind dann an eine schöne Beach zum Schwimmen gefahren. Kurz vor Dunkelheit sind Frank und ich noch lange spazieren gegangen und haben Revue passieren lassen über die letzten Wochen, und wir haben über die Kinder gesprochen und dies und das in unseren Gedanken etwas geordnet. Es ist viel passiert im fast vergangenen Jahr und wir sind froh, dass alles so ist, wie es ist, und dass wir auf einem guten Weg sind.

Lasst Euch nicht irre machen vom vorweihnachtlichen Adventstrubel und geniesst die schönen Sachen!

Hier noch Bilder:

Vor unserem neuen Haus, erster Versuch des Einzugs (fehlgeschlagen)

Bushwalk Nelson Bay

Freitag, 25. November 2011

Adresse ab 2. Dezember!

Juhu! Ab 2. Dezember sind wir zu erreichen unter unserer neuen Adresse:

3 Yirik Close
Lisarow NSW 2250
Australia


Tel: ? (noch offen)
Handy Sibylle: 0061-0434 020837


Wir haben beschlossen, der Einfachheit halber gleich nach Schlüsselübergabe ins neue Haus einzuziehen. Der einfache Weg zwischen der Ferienwohnung und Lisarow beträgt nämlich 2 Stunden - so wären wir am Tag 4 Stunden auf der Straße und müssten zuviel organisieren. So campieren wir also im Wohn- und Arbeitszimmer, während wir die Teppichböden in den Schlafzimmern mit Holzböden ersetzen. Das ist wohl die größte Renovierung, die wir vornehmen werden, der Rest kann nach und nach erfolgen.

Wir freuen uns sehr, endlich aus der Warteschleife herauszukommen, so schön es auch hier in Nelson Bay ist. Das enge Zusammenleben der Familie in dieser neuen Situation war schon manchmal belastend und wir konnten nicht wirklich Wurzeln schlagen. Das soll sich nun ändern, herrlich!

Kurze Beschreibung von unserer neuen Umgebung:


Lisarow liegt etwas landeinwärts von der Central Coast, das ist eine Stunde nördlich von Sydney, ein sehr hügeliger, dicht bewaldeter Landstrich mit vielen Binnengewässern und etwa 30 (!!) wunderschönen Sandstränden. Viele Urlauber aus Sydney und Umgebung. Wir brauchen vielleicht 15 Autominuten zur Küste. Lisarow liegt an der Bahnlinie nach Sydney - Opernhaus etwa 1 Stunde 40 Minuten entfernt.

Yirik Close ist eine kleine Sackgasse am Hang, wir sind im Wendehammer und haben ein abschüssiges Grundstück wie in Pöcking. Blick über die Häuserdächer und in bewaldete Hügel. Das Haus hat offiziell 3 Schlafzimmer, Büro, zusätzliches Wohnzimmer, Hobby- und Waschraum. Wir machen daraus 4 Schlafzimmer und ein Arbeits- bzw. Gästezimmer. Der Garten ist eingewachsen, hat sogar einen Pool mit Holzterasse und Palmen!! und ist auf drei Ebenen terassiert. Ich spiele mit der Idee, auf der untersten Ebene einige Hühner zu halten... Alles ist nicht sehr groß, zwei Schlafzimmer sind tatsächlich winzig klein, aber das Haus passt zu uns und es fühlt sich gut an!!!

Ab Ende Januar: Nora und Charlotte können in ihre High School laufen, etwa 950 Schüler von Klasse 7 bis 12. Viel Grün und Wald drumrum, schöne Lage, wobei in der Schule selber Einiges etwas heruntergekommen wirkte, aber Lehrer waren sehr einladend. Die Schule ist bekannt durch gute Leistungen in art & performance, bietet aber auch alles andere an. Das passt glaube ich zu unseren Mädchen ganz gut.

John wird mit dem Bus in seine Schule fahren, er fängt dort mit dem sogenannten Kindergarten an und wird dann die Klassen 1-6 durchlaufen. Die Schule hat mir besonders gefallen mit einem echten Regenwald, der mitten durch die Schule verläuft, bzw. sind die Klassenzimmer eigene Häuschen unter dickem Blätterdach, verbunden durch überdachte kleine Wege. Jede Grundschule hat auch einen richtigen Spielplatz und Gartennprojekte für die Kinder. Wir wurden sehr freundlich aufgenommen in den Schulen und auch Johns Haemophilie war gar kein Problem. Sie haben ihn in eine Klasse eingeteilt, in der noch ein anderes Kind medizinische Betreuung braucht, und da ist eine zusätzliche 20-Stunden-Kraft fest eingeplant. Das ist völliger Luxus! Die Leute empfinde ich als extrem lösungsorientiert und immer offen für Gespräche. Nichts scheint wirklich ein Problem zu sein - kann es wirklich so einfach sein? Es wird aber sehr dazu aufgefordert, sich aktiv im Schulleben einzubringen, z.B. Mithilfe in der Kantine, Gartenarbeit, Schulfeste etc. Ohne das geht wohl nichts und kann zu einem gewissen Grad auch Spaß machen...

Wir freuen uns immer über Nachrichten von Euch, also nur zu!

Viele Grüße nach Deutschland aus australischem Dauerregen bei ca. 20 Grad!

Dienstag, 22. November 2011

Unser Container ist im Hafen Sydney angekommen!!! Unsere ca. 110 Umzugskartons werden in den naechsten Tagen von Zoll und Quarantaene-Inspektoren unter die Lupe genommen (kein unbehandeltes Holz, kein Pflanzenmaterial, etc.) und dann mit einem Lastwagen zu uns gefahren - hoffentlich sind wir dann schon im neuen Zuhause. Wir warten noch auf die Zahlungsaufforderung, aber vorher muss noch der ganze Papierkram im Hintergrund erledigt werden, was wir leider nicht beschleunigen koennen.

Was haben wir am meisten vermisst? Charlotte freut sich besonders auf ihre Buecher und Filme (?), John auf seine Buecher und Spielsachen (leider mussten wir alle Holzspielsachen in BRD lassen!), Nora wahrscheinlich auf alle ihre Kleidung und Zeichensachen, Frank sagt gerade: auf seine Buecher, Computer, Kleidung, Werkzeug, und mir faellt als erstes meine Bettdecke ein :-), dann Schuhe, Sommerkleider und einfach die gewohnten Sachen....

Wir sind nun schon ueber 9 Wochen in der Ferienwohnung und freuen uns, uns bald ausbreiten zu koennen in einem Haus mit vielen Zimmern und etwas mehr Privatsphaere!

Mein Visum wurde bearbeitet und ich musste heute zur medizinischen Untersuchung nach Newcastle, Aids, Tuberkulose etc., da muss man durch, wenn man eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung haben moechte, egal woher man kommt oder ob man schon seit Jahren hier wohnt. Naja. Jedenfalls fiel mir wieder auf, wie angenehm das oeffentliche Leben hier ist, wie zuvorkommend man behandelt wird, wie hoeflich und angenehm alle Leute sind, auch im hektischen Klinikalltag wie heute. Am Wartezimmer hing z.B. ein Schild: "Wenn Sie laenger als 30 Minuten warten sollten, sprechen Sie bitte mit dem Personal bei der Anmeldung." Es sind lauter solche Kleinigkeiten, die alles so freundlich machen.

Haben die Gelegenheit ergriffen, Franks Tante und Onkel in Newcastle zu besuchen, Teil von Franks schier unendlich grossen Familie, und wurden mit Essen und Suessigkeiten ueberschuettet. Yum! John erstarrte vor Ehrfurcht, als er die Sammlung alter Gewehre begutachten und auch anfassen durfte, darunter auch die schoen verzierte Flinte von seinem Urgrossvater.

Morgen melden wir Nora und Charlotte in der Lisarow High School an und lassen uns die Schule zeigen. Mittags duerfen wir in unser neues Haus, da wir es vor dem Kauf nochmal sehen und ausmessen wollen. Charlotte hat es noch gar nicht gesehen und ist sehr gespannt auf  "ihr" Zimmer und alles.

Bald gehts weiter!

Sonntag, 6. November 2011

Einige Dinge, die mir hier auffallen:


  • Die Menschen sind ziemlich entspannt. Immer freundlicher Gruß (how are you) und gern Smalltalk, oft humorvoll. Hier wird nicht gejammert, jedenfalls hält man sich erst einmal damit zurück.
  • Auch auf den Straßen geht es sehr ruhig zu, viele Roundabouts, kaum Ampeln, auf der Autobahn Höchsttempo 110 km/h, was mir sehr entgegenkommt. Sehr gute Straßenmarkierungen, vor allem in der Nacht, alles leuchtet und man tut sich damit einfach leichter als in Deutschland.
  • Kinder werden sehr behütet und man spricht irgendwie mehr mit ihnen als wir in Deutschland. Das ist mir früher schon aufgefallen. Der Ton bleibt länger höflich... Ich bin in zwei Mutter-Kind-Gruppen mit John, alles sehr gesittet und wunderbar organisiert von verschiedenen Kirchengruppen. Die Kirchen spielen hier auf dem Land eine wichtige Rolle. Sie übernehmen eine wichtige soziale Aufgabe, führen Menschen zusammen (z.B. Kinder- und Jugendgruppen, aber auch caritative Aufgaben), es scheint vor allem viele ältere Damen zu geben, die sich ehrenamtlich einsetzen und tolle Dinge auf die Beine stellen.
  • Es gibt überall öffentliche Klos, und sie sind immer sauber!!
  • Wunderbar auch die Schuluniformen! Bequem, pflegeleicht, morgens kein Problem mit dem Was-zieh-ich-an, wobei die Kinder ihre Tricks haben, eine etwas individuellere Note reinzubringen...
  • Ganz furchtbar empfinde ich das Fernsehen. Die meisten Sender unterbrechen ihr Programm ständig mit Werbung, die einem ins Gesicht schreit, man zappt dann ewig rum und verliert völlig den Faden. Da gibt es kaum Ausnahmen, aber ein Programm hat glaube ich gar keine Werbung, muss ich noch entdecken. Auch die Nachrichten sind furchtbar trivial. Internationale Nachrichten werden recht kurz abgehandelt, dann geht es um irgendwelche kleinfamiliäre Skandale, die lang aufgerollt werden, und dann natürlich um Sport, was hier total übertrieben wird. Ich schmökere ganz gern in der Wochenendzeitung, vermisse aber Süddeutsche und ZEIT!
  • Preise für Lebensmittel sind recht hoch, aber die Qualität ist sehr gut. Es wird wenig importiert, glaube ich. Durch die lange Dürre (letzten 8 Jahre!! jetzt aber wieder viel Regen) und die Überflutung Queenslands Anfang des Jahres ist viel kaputt gegangen. Bananen kosten um die 7 Euro pro Kilo! Äpfel um die 4 Euro, Tomaten etwa ebenso, das sogenannte Brot (= Toastbrot) etwa 3 Euro. Sonderangebote hamstern wir dann einfach. Wir warten sehnsüchtig auf die Mangosaison um Weihnachten herum! :-)  
  • Neulich waren wir in einem Riesenbaumarkt, alles aus China importiert, ziemlich billig. Das Heiligtum eines jeden australischen Haushalts, ein Barbecue, gab es in zigfacher Ausführung, gestaunt haben wir bei den Rolls-Royce-Modellen - und alles sehr erschwinglich.

Hier noch ein paar Fotos.


Beim Versuch Scones zu backen in der Ferienwohnung


ALDI sei Dank, es gibt hier einige deutsche Leckereien, zum Beispiel Senf, Schokolade, Lebkuchen, wer will auch Christstollen....

Ohne Computer könnten wir hier nicht leben!